Hey ihr Lieben, viele wissen es warscheinlich, dass ich keine Christin mehr bin. Ich habe mich dafür entschieden zum Islam zu konvertieren. Natürlich bringt das viele Probleme mit sich. Von den meisten Leuten kann man kein Verständnis für diese Entscheidung erwarten. Viele denken, dass ich das für meinen Freund gemacht habe, was natürlich nicht stimmt. Ich würde für keine Person der Welt meine Religion wechseln, denn Religion ist Glaubenssache & was bringt es, wenn man einer Religion angehört, an die man eh nicht glaubt? Meiner Meinung nach ist das Heuchlerrei. Man gibt vor an etwas zu glauben, obwohl man es nicht tut. Ich finde jeder sollte für sich selbst entscheiden an was er glauben möchte & sollte von keinem deshalb verurteilt werden. Es ist ja auch nicht so, dass ich diese Entscheidung von einem auf den anderen Tag getroffen habe, sondern mich gründlich & mehrere Jahre damit beschäftig habe.
Oft wird mir die Frage gestellt ... Warum hast bist du konvertiert? - Die einfachste Antwort die ich euch geben kann ist, weil ich daran glaube & für mich die wahre Religion gefunden habe. Aber das reicht den meisten natürlich nicht. Es ist für mich ziemlich schwer euch zu erklären, warum es die richtige Religion ist, weil ich garnicht weiß wo ich anfangen soll & man das alles nicht in ein paar Sätzen, nichtmals in ein paar Seiten ausdrücken kann. Man muss sich einfach selber damit beschäftigen & ich bin mir sicher, dass die meisten es merken werden.
Aber um euch vielleicht doch ein kleines bisschen über meine Gedankengänge Auskunft zugeben, zeige ich euch die Einleitung meiner Facharbeit in Religion, mit dem Thema "Islam & Christentum - Wirklich so verschieden?"
(Nachdem ihr es gelesen habt erhoffe ich mir von euch ein paar Kommentare zu hören. Ich weiß dass viele lesen, aber nie kommentieren. Hier wäre es mir doch wirklich wichtig eure Meinung zu hören. Es wäre sehr nett !)
Persönliche Begründung meiner Themenwahl :
Ein
Zusammenleben der verschiedenen Nationalitäten, welche verschiedene Kulturen
und Religionen besitzen, ist deshalb kaum wegzudenken. Dazu gehören natürlich
auch viele falsche Werte, die als Vorurteile den jeweiligen Religionen
vorausschreiten und den jeweils Angehörigen oft den Lebensweg erschweren. Da
ich einer dieser Menschen bin, die sich lieber selbst ein Bild von einer Sache
machen, wuchs mit den Jahren immer mehr das Interesse an den verschiedenen Weltreligionen.
Neugierig informierte ich mich über den Hinduismus, den Buddhismus, und die drei
abrahamitischen Religionen, das Christentum, das Judentum und den Islam. Großes
Interesse galt dabei dem Islam, da dieser heutzutage, gerade in Deutschland,
eine sehr vorurteilsbelastete Religion darstellt. Nach einiger Zeit der
Recherche erkannte ich für mich, dass dieser mir sehr zusprach und ich
persönlich nichts Schlechtes an ihm sehn konnte bzw. kann. Natürlich kann man jedoch
nicht sagen, dass eine Religion gar keine negativen Punkte beinhaltet bzw. irgendwelche
Menschen die Religion nicht falsch verstehen oder falsch ausleben. Dennoch
resultierte daraus für mich die Erkenntnis, dass viele Menschen vorschnell und
voreingenommen über Etwas urteilen, ohne sich jegliche Informationen zu
beschaffen oder zu hinterfragen, warum eine Sache so ist, wie sie ist.
Ursprünglich gehörte ich dem Christentum an und hatte mit Religion nicht viel
am Hut. Ich habe darüber einfach nicht nachgedacht. Ich empfing „die heilige
Kommunion“, ohne wirklich an Gott zu glauben und besuchte den Kommunionsunterricht,
zwar mit Freude, aber nicht mit Freude, mehr über meine Religionen zu erfahren,
sondern Freude mit anderen Kindern „herumzualbern“. Der Islam war nach all der
Recherche der verschiedenen Religionen die Religion, wo ich sagen konnte, dieser
Religion kann ich meinen Glauben schenken, da sie für mich nachvollziehbar war.
Es schien für mich einleuchtend und ergab für mich plötzlich einen Sinn. Umso
weniger kann ich verstehen, dass so viele Menschen ein so verzehrtes Bild vom
Islam bzw. generell von Religion haben, ohne sich wirklich informiert zu haben
bzw. ihre Standpunkte nicht belegen können, da sie einfach nur aus Willkür für
sich beschließen, dass etwas gut oder schlecht ist, ohne der Sache auf den
Grund zu gehen. Aufgrund dieser Einstellung erlangte ich nicht sehr viel
Verständnis meiner Religionswahl und musste mich und meine Ansicht bereits
verteidigen, was oft schwer ist, wenn jemand nur das hört und glaubt, was er
hören und glauben will.
& auch wenn ihr jetzt echt keine Lust habt euch ein 10 Minuten langes video anzugucken, kann ich euch es echt nur ans Herz legen. Ich denke ihr werdet dann viel besser nachvollziehen warum der Islam für mich die wahre Religion ist.
